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Alassio, die Blumenriviera,

Alassio, Stadt mit dem berühmten „Muretto“, dekoriert mit unzähligen bunten Keramikfliesen, auf denen die Autogramme von Künstlern und Stars aus Film und Theater verewigt sind, die in vielen Jahrzehnten in Alassio vorbeigekommen sind. Alassio ist eine kleine Stadt an der ligurischen Westküste, geschätzt für seine weiβen Sandstrände.

 

Im Herzen der Altstadt verläuft der „Budello“, eine typisch ligurische Gasse, im Mittelalter Hauptverkehrsader, heute autofreie Fuβgängerzone mit zahlreichen Auslagen von Boutiquen, Geschäften und Händlern. Diese etwa 2 Kilometer lange Gasse durchquert das Stadtzentrum der Länge nach, parallel zum Küstenstreifen. Ganzjährig gibt es hier ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm.

Die Kirchen

Sankt-Ambrosius Kirche - Piazza Sant’Ambrogio

Die Kirche des hl. Ambrosius, Pfarrei seit 1507, wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jh. über einer schon im 10. Jh. gebauten Kapelle errichtet. Die Kirche, in romanischem Baustil, wurde im 18.Jh. an den barocken Stil der Epoche angepasst. Der Glockenturm aus dem 14. Jh. hat ein Zeltdach mit zwei- und dreibögigen Fenstern nach spätromanisch–gotischen Modulen. Die Fassade im Renaissancestil wurde 1896 restauriert. Schön und majestätisch ist das zentrale Eingangsportal aus dunklem Schiefer mit eingemeißelten Relief-Figuren von Christus, den Aposteln und vom hl. Ambrosius, mit Datum und Namen der Auftraggeber, gestaltet von den Meistern des Rezzotales (Imperia) im Jahre 1511. Das Mittelgewölbe der Kirche ist mit Fresken versehen, die Szenen aus dem Leben des hl. Ambrosius zeigen, gemalt von Virgilio Grana aus Albenga. Weitere Gemälde stammen von den Malern Bernardo Castello, Giovanni Andrea De Ferrari und Giulio Benso, namhafte Vertreter der Genueser Schule des 17. Jh. Im rechten Seitenschiff befindet sich der Altar der hl. Anna und ein Gemälde des Malers Francesco Carrega aus Porto Maurizio. Der Tabernakel ist aus schwarzem, feinst gearbeitetem Stein aus dem Jahre 1470; die Kirche enthält außerdem die berühmten Heiligen-Reliquien. Der Kirchplatz vor dem Haupteingang stammt aus dem Jahre 1638 und ist mosaikartig mit Schifffahrtsmotiven aus weißen und grauen Kieselsteinen ausgelegt.





Sankt-Anna-Kirche - Via Brennero - Stadtteil  Barusso

Diese typisch ligurische Kirche, sowohl im Aufbau als auch im Farbton, wurde 1730 von den Bewohnern des Ortes errichtet. Die Fassade ist schlicht, optisch durch ein Kranzgesims und durch vier Mauerblenden seitlich des Eingangs geteilt. Im oberen Bereich beobachten wir zwei Nischen, ein gemodeltes Fenster und auf der rechten Seite einen kleinen Glockenturm. Das Innere ist polygonal ausgelegt und enthält erlesene Gemälde aus dem 18. Jh.; auf dem Hauptaltar befindet sich ein Kruzifix aus Holz, Anton Maria Maragliano zugeschrieben. Zu beachten das Fresko auf der hinteren Außenmauer (Meerseite).



Wohltätigkeitskirche - Via Vittorio Veneto

Diese antike Kirche und die daneben gelegene einstige Pilgerherberge (heute ein Hotel) wurden zwischen 1307 und 1310 erbaut, von den örtlichen Reedereien finanziert, um während des Jubeljahres, das Papst Bonifatius VIII im Jahre 1300 ausgerufen hatte, den Pilgerstrom in Richtung Rom zu erleichtern. Auf der Fassade befinden sich drei Eingangstore aus schwarzem Schiefer, das linke ist mit dem Jahre 1506 datiert. Die Tore sind mit beachtenswerten Skulpturen versehen, die allesamt Heilige darstellen. Ein kleiner Glockenturm erhebt sich kaum über die umliegenden Dächer. Das Innere ist längs gerichtet mit drei Altaren auf derselben Linie, eine Anomalie angesichts der anderen Kirchen mit rechteckiger Ausrichtung. Das Gewölbe ist mit Wachsmalereien (Enkaustik) zweier Maler aus Alassio (Marco und Traverso) verziert, die Marias Aufnahme in den Himmel und die Jungfrau Maria auf dem Berge Karmel abbildet. Die Statue der Mariä Aufnahme in den Himmel wird Anton Maria Maragliano zugeschrieben, und man kann zwei Gemälde von den namhaften Genueser Malern Andrea Ansaldo  und Giovanni Andrea di Ferrari sowie ein Kruzifix aus dem 15. Jh. bewundern.



Hl.-Maria-von-den-Engeln-Kirche - Salesianisches Institut - Via S. G. Bosco

Die Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 15.Jh. nach der Predigt des hl. Bernhardin aus Siena erbaut und für den Gottesdienst freigegeben. Um 1600 wurde die Kirche von den  reformierten Franziskanern, den „Zoccolanti“ (wörtlich: „mit Holzschuhen Klappernde“) übernommenIm Jahre 1870 kaufte Johannes Bosco („Don Bosco“) die Kirche und gründete dort eines der bedeutendsten Internate für die Jugend. Gegen Ende des 19. Jh. wurde die Kirche vom romanischen in den gotischen Stil umgebaut. Aus dieser Epoche sind noch Fresken und Gemälde des Malers Luigi De Servi aus Lucca erhalten. Interessant ist auch die Balkendecke im Mittelschiff. Die anderen Bilder und Glasmalereien sind jüngerer Anfertigung und, nach Meinung einiger Kritiker, in diskutierbarem Stil. Im Inneren über der Einganspforte befindet sich das Gemälde einer Maria von den Engeln von dem Genueser Maler des 17. Jh., Giovanni Andrea Ansaldo.



Sankt-Annaberg-Kirche - Via Julia Augusta

Die Kirche wurde circa 940 von den Benediktinern der Gallinarainsel erbaut und ist wahrscheinlich eine der ersten religiösen Bauten in der Umgebung. Sie war die erste und bis 1507 einzige Pfarrei von Alassio. Die Sankt-Annaberg-Kirche wurde bis zur napoleonischen Epoche benutzt, ging danach in Privatbesitz über und wurde als Stall verwendet, wonach sie endgültig aufgegeben wurde und zur Ruine verfiel. In den Jahren 1968 – 70 wurde die Kirche komplett restauriert und wieder für den Gottesdienst freigegeben.
Während der Restaurierungsarbeiten wurden interessante Fresken gefunden. Das am besten erhaltene Fresko befindet sich auf der linken Seite des Säulenganges, unmittelbar unter der Scheidewand und stellt den thronenden Christus Pantokrator von einer Mandel umschlossen dar, rechts davon eine Menge Heiliger und links im Kirchenschiff ein „erlösender Engel“, möglicherweise das Fragment der Darstellung des Jüngsten Gerichts. Ganz oben auf der Außenmauer befindet sich ein Fragment der hl. Anna und zwei andere Gesichter. Diese Fresken stammen aus dem 15. Jh. Das Kirchenschiff ist trapezförmig aufgebaut und wird vom Eingang in Richtung quadratische Apsis enger, davor ein rechteckiger Säulengang; links vor der Apsis befindet sich eine rechteckige Ausnehmung, die wohl noch aus der römischen Epoche stammt. Die Anlage ist in Privatbesitz und komplett vernachlässigt.





Heilig-Kreuz-Kirche- Stadtteil - Santa Croce

Diese Kapelle, entlang der alten römischen Transitstraße gelegen und 1169 in einer päpstlichen Bulle erwähnt, wurde im 11. Jh. von den Benediktinermönchen der

Gallinarainsel erbaut. In romanischem Stil in Stein auf Felsen errichtet, war sie nach dem Zweiten Weltkrieg in sehr schlechtem Zustand. Jedoch waren die Außenmauern gut erhalten geblieben. Die Apsis ist original sowie die Seitenwände mit von Pilastern getragenen kleinen Doppelbögen. In der Apsis befinden sich enge Schießscharten. Am Eingang sehen wir einen im 14. oder 15. Jh. hinzugefügten, von Backsteinen umrahmten Kielbogen. Der charakteristische Säulengang stammt aus dem 16. Jh. Die Restaurierung wurde in den 50er-Jahren begonnen und nach einer langen Unterbrechung am Ende der 60er-Jahre abgeschlossen. Auch das Dach wurde renoviert, und die Kirche konnte wieder für den Gottesdienst geöffnet werden.

Von der darunter liegenden Aussichtsterrasse genießt man einen wunderbaren Rundblick.





Kapuzinerkirche Mariä Unbefleckte Empfängnis - Piazza San Francesco

1500 als Gelübde an die Jungfrau Maria gebaut, da Piraten die Stadt bedrohten, und Anfang 1600 mit dem Bau des Kapuzinerklosters erweitert. Seine heutige Anordnung besitzt es seit dem 18. Jh. Auch von außen behält der Bau, trotz moderner Elemente der Fassade, seinen Charakter als Franziskanerkirche. Auf dem Platz vor der Kirche befindet sich ein aus Travertin gebautes Becken mit Springbrunnen und der Bronzestatue von San Francesco. Im Inneren lenkt der grandiose, barocke Altar aus geschnitztem Nussholz die ganze Aufmerksamkeit auf sich. (17.Jh.). Dort befindet sich auch die Kanzel aus schwarzem Schiefer aus dem Jahre 1503, die die Geburt Jesu und Bildnisse von franziskanischen Heiligen darstellt. Eine Nische im rechten Seitenschiff enthält ein schönes Holzgemälde aus dem Jahre 1573, das Mariahilf darstellt und Macrino d’Alba zugeschrieben wird.



St.-Sebastian-Kirche – Stadtteil - Moglio

Die Kirche wurde um etwa 1200 auf einer bestehenden Kapelle gebaut (die heutige Apsis), 1676 erweitert und 1820 mit dem Bau der Fassade beendet. Durch die lange Bauzeit weist die Kirche Merkmale verschiedener Architekturepochen auf. Der Chor ist jener der ursprünglichen Kapelle. Das Innere der Kirche ist im späten Renaissancestil mit drei Kirchenschiffen angeordnet, mit zwei Seitenaltaren und einem Hauptaltar aus Marmor und Polychromie. Auffallend ist auch das Gemälde des hl. Sebastian, Schutzpatron der Pfarrei, gefertigt in den Jahren 1927 – 29. Die Fassade ist im Barockstil erbaut. In einer Nische über dem Portal befindet sich die Statue des heiligen Schutzpatrons. Im Vorraum erinnert ein Gedenkstein an die Weihe zur Pfarrei im Jahre 1674. Der seitliche Glockenturm der Kirche weist mit seinem Pyramidendach auf einen spätmittelalterlichen Stil hin.

Mariä-Verkündigung-Kirche - Stadtteil - Solva

Die Kirche wurde 1382 errichtet und 1480 wiedererbaut, während der Glockenturm eine jüngere Konstruktion aus dem Jahre 1840 ist. Über der charakteristischen Säulenhalle sehen wir ein antikes Basrelief aus Schiefer, derselbe Stein, aus dem die Zopfdekorationen auf der Fassade sind. Im Inneren finden wir spätmittelalterliche Fresken mit den Darstellungen der sieben Todsünden sowie der Hölle, außerdem einige Gemälde und Statuen aus dem 17. Jh.

Wallfahrtskirche Mariä Schutz „Madonna della Guardia“ - Tirassoberg

Dieses religiöse Denkmal muss man unbedingt gesehen haben. Es erhebt sich auf dem Tirassoberg, genau in der Mitte des aus Hügeln bestehenden Amphitheaters, das sie Stadt Alassio umrahmt. Diese altehrwürdige Wallfahrtskirche wurde im Jahre 1200 aus Frömmigkeit für die Matrosen und Korallenfischer aus Alassio gebaut. Sie erstand auf den Ruinen einer im Frühmittelalter von der Stadt Albenga zur Verteidigung der darunter liegenden Talebene gebauten Burg. Auf derselben Stelle befand sich zur Zeit der Römer ein Castrum (römisches Militärlager), in dem Soldaten für die Sicherheit auf der dort verlaufenden Transitstraße sorgten.
Das Innere der Kirche ist im Stile des 17. Jh. gehalten, durch Pilaster in drei Kirchenschiffe geteilt, in der Mitte der Apsis die hochverehrte Marmorstatue der himmlischen Wächterin. In der Kapelle im linken Seitenschiff eine Holzgruppe mit der schützenden Maria, die 1490 auf dem Figognaberg in Genua erschienen war. Der monumentale Marmoraltar stammt aus dem 17. Jh. Das Mittelschiff wurde zwischen1859 und 1860 vom Maler Virginio Grana mit Fresken versehen; ehrwürdig und feierlich erhebt sich der große Hauptaltar im Zentrum des Chorraums, ebenso die mechanische Orgel, zusammengesetzt aus Material aus dem 19. Jh.. Die Kirche verwahrt zahlreiche Votivgaben. Sie ist von einer weitläufigen Parkanlage umgeben und deshalb ideales Ausflugsziel.

Kapellchen – Yachthafen Luca Ferrari

Nicht weit vom Stadtzentrum befindet sich das Kapellchen, am 8. September 1929 geweiht und feierlich eröffnet. Die Votivkapelle – zum Gedenken an die auf dem Meer Gefallenen – thront auf einem Felsausläufer am Eingang des Yachthafens, wo einst ein antiker Verteidigungsturm stand, von dem noch einige Überreste im Apsisfundament erhalten sind.





St.-Rochus-Kapelle – Stadtteil San Rocco

Erbaut im Jahre 1253, war die Kapelle zunächst Maria Trost gewidmet und wurde drei Jahrhunderte später in St.-Rochus-Kapelle umbenannt, da dieser sich in Alassio im Armenhaus des Ordens der hl. Maria der Wohltätigkeit aufgehalten hatte. Die Fassade der Kapelle ist mit einem Torbogen vereint, unter dem der Maultierpfad nach Moglio verläuft. Im Inneren am kostbaren Marmoraltar fällt sofort das große Gemälde der sitzenden heiligen Jungfrau mit dem Kind auf, an deren Seite sehen wir die Heiligen Sebastian und Rochus - ein Kunstwerk der Genueser Schule des 17. Jh. An den Seitenwänden sind weitere Heilige abgebildet.

Madonna der Gnaden – Stadtteil Castè –“Madonna delle Grazie”

Im Jahre 1226 wurde diese Kapelle zu Ehren Mariä Geburt errichtet. Die Bevölkerung änderte später den Namen in Madonna der Gnaden; dieser Name hat sich als Bezeichnung auf den ganzen Stadtteil ausgedehnt.
Im Inneren befindet sich ein sehr schönes Gemälde eines uns unbekannten Genueser Malers des 17. Jh. Es zeigt die Geburt der Jungfrau Maria. Auf der Orgeltribüne beachten wir das älteste noch erhaltene Wappen von Alassio, gemalt in Gouache. Darauf können wir Adelasia sehen, die Tochter des deutschen Kaisers Otto I. des Großen und legendäre Gründerin von Alassio. Sehr wertvoll ist auch der Fußboden aus Marmor und Schieferkacheln.

Weitere Kirchen sind:
- St.-Vinzenz-Kirche - Via Leonardo Da Vinci
- Loreto-Kirche – Stadtteil Loreto
- Maria Schnee – Gemeinde Caso
- St.- Bartholomäus- Kirche - Gemeinde Caso
- St.-Johannes-Täufer-Kirche – Via Neghelli
- St.-Clara-Kloster – Via Adelasia
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